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Supplements

Sind Supplements wirklich sinnvoll?

Brauchen wir Supplements um gesund leben zu können? Welche Argumente sprechen dafür und welche dagegen? Welche Supplements kommen für dich infrage? Finde es heraus, jetzt in diesem Artikel.

13. Oktober 2022

Nahrungsergänzungsmittel, tatsächlich nur eine Ergänzung?

Supplements – ein Ergänzungsprodukt zu unserer täglichen Ernährung oder tatsächlich ein vollwertiger und wichtiger Bestandteil? 

Was sind Supplements überhaupt? Das kann ein einzelnes Vitamin in Tablettenform, ein Vitaminkomplex, der mehrere Vitamine in einem Präparat kombiniert, ein weitestgehend isolierter Makronährstoff wie z.B. Protein-Pulver oder auch ein Mineralstoff wie Calcium oder Spurenelemente wie Zink und Magnesium sein.

Jeder der sich die Verkaufsseite eines Supplementherstellers zu Gemüte führt, wird schnell von der Vielzahl der verschiedensten Stoffe, Pülverchen, Wässerchen, Tropfen, und was es nicht alles auf dem Markt gibt, überwältigt sein. Aber ist das überhaupt sinnvoll, und wenn, wie behält man da noch den Überblick?  

Wie der Wortlaut schon sagt, sollten Supplements lediglich eine Ergänzung für unsere Ernährung darstellen, keinesfalls diese ersetzen. Wie steht es immer so schön auf den Verpackungen? „Dieses Produkt ist kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung.“ Wunderbar zusammengefasst. 

Es gibt allerdings einige nicht unerhebliche Faktoren, die für eine regelmäßige bzw. zumindest mittelfristige Einnahme von Supplements sprechen. 

Diese Faktoren werden wir uns jetzt genauer anschauen und am Schluss wirst du genau wissen welche Supplements du einnehmen solltest, wenn du unbeschadet durch den Winter kommen möchtest. 

Verschiedene Institutionen wie die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) oder die WHO (World Health Organisation) haben klare Angaben veröffentlicht, wie hoch der tägliche Bedarf der wichtigsten Nährstoffe für den menschlichen Körper ist (Oftmals auch angegeben in einem Bereich von – bis). 

Sozusagen die empfohlene Menge, um keine Mangelerscheinungen zu erleiden und gleichzeitig auf der sicheren Seite zu sein. Diese Empfehlungen gehen dabei allerdings von einem absoluten Durchschnitt aus und können nur eine grobe Orientierung für die richtige Dosierung darstellen. Zu individuell ist der menschliche Organismus, als dass ein Wert für alle passen würde.  

Jetzt kommen aber die verschiedenen Faktoren ins Spiel.

Wann besteht Bedarf?

Im Idealfall würde es so aussehen, dass wir durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung sämtliche Nährstoffe in ausreichender Menge zu uns nehmen. So könnten wir komplett auf die unterschiedlichen Ergänzungsprodukte verzichten. 

So die Theorie… 

Jeder der sich schonmal nach einem ausführlichen und strengen Ernährungsplan ernährt hat, weiß wie schwierig es ist, sich ohne Ausnahme minutiös an die Angaben zu halten und den Plan 1:1 umzusetzen, ohne eine einzige Abweichung vorzunehmen.  

Wie schnell passiert es, dass wir statt eines perfekt durchgeplanten Tages, dann doch eine Mahlzeit ausfallen lassen, oder den gesunden Salat durch einen quasi wertlosen, aber leckeren Burger oder ein anderes Fast Food Produkt austauschen. Diese Versäumnisse häufen sich, und mit der Zeit entstehen Mangelzustände im Körper. Vielleicht nicht so, als dass sie sich gleich gravierend bemerkbar machen würden, aber mit der Zeit häufen sich die Symptome. Eine unreine, trockene Haut, Müdigkeit, wenig Energie, eine Zunahme an Körperfett, alles Symptome, die auf eine potenzielle Mangelernährung zurückzuführen sind.  

Was aber wenn du gar keine Ahnung von einer ausgewogenen Ernährung hast bzw. keine Zeit und nicht die Möglichkeiten eine perfekt abgestimmte Ernährung auf die Beine zu stellen? Ganz ehrlich, das können sowieso die wenigsten von uns. Leider sind Mangelzustände dann aber quasi vorprogrammiert. Und selbst wenn du über sämtliche Informationen, Zeit und Können verfügen würdest, und dir einen straffen Diätplan aufstellst, wirst du mit den Lebensmitteln an deine Grenzen kommen. 

Die Lebensmittel, wie wir sie im normalen Supermarkt das ganze Jahr über kaufen können, weisen bei weitem nicht mehr dieselbe Nährstoffdichte auf wie noch vor 50 Jahren. Ein Apfel z.B., in Neuseeland unreif geerntet, und dann über die lange Reise nach Deutschland verschifft, hat bei weitem nicht mehr dieselbe Nährstoffdichte, wie wenn man ihn reif vom Baum gepflückt und direkt verzehrt hätte. Aber auch die abnehmende Nährstoffdichte in den Böden führt dazu, dass die Werte wie sie noch vor Jahrzehnten galten, längst nicht mehr aktuell sind.  

Mit Produkten von einem Bio-Bauernhof oder aus dem eigenen Garten sieht es sicherlich besser aus, aber von der Allgemeinheit ausgehend, die ja tatsächlich die meisten Produkte aus Discountern und Großmärkten bezieht, ist die Aussicht eher düster. 

Bevor wir jetzt aber in Depression verfallen und alles drangeben, sollten wir erstmal den Arzt unseres Vertrauens aufsuchen und mit Hilfe von Bluttests bestimmen lassen, ob überhaupt akute Mangelzustände vorliegen. Sollte dass der Fall sein, ist es auf jeden Fall sinnvoll sich eingehend vom Arzt beraten zu lassen, was zu tun ist.  

Aber selbst, wenn alle Werte im Rahmen sein sollten (vielleicht hast du noch die durchschnittlichen Angaben der Gesundheitsinstitute im Hinterkopf – beim Arzt ist das nicht viel anders), gibt es immer noch Situationen, die eine höhere Dosierung bestimmter Nährstoffe notwendig machen. Und da würden dann tatsächlich Supplements ins Spiel kommen. 

Not-Situationen für deinen Körper

Wie würdest du deinen Lebensstil beschreiben? Morgens zur Arbeit fahren, gemütlich am Schreibtisch arbeiten, nach Hause, wieder sitzen, essen und schlafen? Oder beinhaltet dein Lebensstil auch mal Momente, an denen dein Körper Höchstleistungen bringen muss? Z.B. eine intensive Trainingseinheit, ein Wettkampf oder eine körperlich sehr fordernde Tätigkeit, die dich so richtig ins Schwitzen bringt? Allein diese Aktivitäten würden schon deinen Bedarf an Nähr- und Vitalstoffen massiv verändern. Wie sieht dein täglicher Kalorienbedarf aus? Die Angaben der schon genannten Institute gehen meistens von einer durchschnittlichen Kalorienaufnahme von ca. 2.000 kcal aus. Möchtest du aber Muskeln aufbauen und benötigst eine tägliche Kalorienaufnahme von z.B. 4.000 kcal, sieht die Welt schon anders aus. 

Aber auch in einem aktiven Kaloriendefizit z.B. befindet sich dein Körper in einem absoluten Ausnahmezustand. Deine tägliche Ernährung mit Supplements zu ergänzen, stellt dann ein wichtiges Mittel dar, um nicht in einen Mangelzustand zu geraten. 

Genauso eine kritische Situation ist die Winterzeit. Kältere Temperaturen, Stress für deinen Körper, weniger Bewegung, noch weniger frische Lebensmittel stehen zur Verfügung, wenig Sonnenlicht…Jetzt ist es umso wichtiger genügend Vitalstoffe dem Körper zur Verfügung zu stellen, um nicht Opfer einer Infektion zu werden bzw. dem Immunsystem genügend Stabilität zu geben.  

Was ist also zu tun? Jetzt werden wir uns allein auf die Stärkung des Immunsystems mit Hilfe von Supplements konzentrieren – wie du mit Hilfe von Supplements dein Training und deinen Körper auf ein anderes Level bringen kannst, das werde ich in einem weiteren Artikel behandeln. 

Lass dein Immunsystem nicht im Stich

Vitamin C

Eins der wichtigsten Vitamine, welches du benötigst, um dein Immunsystem vor Erkältungen und Gripeerkrankungen zu schützen, ist ganz klar das Vitamin C

Es hält den Stoffwechsel und den Aufbau des Immunsystems im Griff. Mit Hilfe des Vitamins werden Antikörper und weiße Blutkörperchen gebildet, die die Abwehr von Viren und Bakterien unterstützen. Zusätzlich werden die Blutkörperchen beweglicher und sind somit schneller in der Lage auf Krankheitserreger zu reagieren. Und obendrein macht das Vitamin auch noch deine Haut schön. Die beste Quelle für Vitamin C ist frisches Gemüse und Obst (Äpfel, Brokkoli, rote Paprika, Zitrusfrüchte, schwarze Johannesbeere, Sanddorn, Rosenkohl). 

Die empfohlenen Mengen liegen dabei bei: Frauen 95 mg/Tag, Männer 110 mg/Tag 

Natürlich solltest du so viel wie möglich die oben genannten Gemüse- und Obstsorten frisch konsumieren, um so auf natürliche Art deinen Bedarf zu decken. Da das aber nicht immer möglich ist und z.B. während einer akuten Infektion die Aufnahme von fester Nahrung durchaus ein Problem darstellen kann, empfehle ich dir noch folgendes Produkt, mit dem du deine Vitamin C Aufnahme spielend in den Griff bekommst: Vitamin C Präparat 

Vitamin D

Ein weiteres, wichtiges Vitamin ist ohne Frage Vitamin D. Das fettlösliche Vitamin schützt uns vor Infektionen und stärkt unser Immunsystem. Leider kann der Körper dieses Vitamin nicht einfach so aus der Nahrung beziehen, sondern muss es mit Hilfe von Sonneneinstrahlung auf die Haut, produzieren. Das gestaltet sich in den „dunklen“ Monaten durchaus schwierig. Selbst im Sommer ist diese Produktion noch ausbaufähig. Gerade in den nördlicheren Regionen.

Was liegt da näher als dieses Vitamin zusätzlich einzunehmen? Durch seine fettlösliche Eigenschaft kann der Körper das Vitamin bis zu einem gewissen Grad einspeichern. Das können wir uns zu Nutze machen und bei Beginn der Einnahme eine höhere Dosierung wählen, um die Speicher schnell zu füllen und später dann lediglich eine regelmäßige, aber moderate Dosis einnehmen. 

Was die richtige Dosierungsmenge betrifft, gehen die Meinungen auseinander. In diesem Fall muss jeder für sich entscheiden welcher Empfehlung er Glauben schenken möchte bzw. die Meinung seines Arztes einholen und auf jeden Fall auch seinen Lebensstil mitberücksichtigen.  

So gibt die amerikanische Gesellschaft für Endokrinologie bei Erwachsenen den UL (Upper safe limit) für Vitamin D von 10.000 I.E. Vitamin D pro Tag an. Gerade bei adipösen bzw. übergewichtigen Personen sollte der Vitamin D Spiegel regelmäßig gecheckt werden, da sie eine höhere Zufuhr an Vitamin D benötigen. 

Ein Produkt, auf dass ich schon seit Jahren setze und auch angenehm in der Handhabung ist, gerade wenn man nicht noch mehr Tabletten schlucken möchte: Vitamin D3 + K2 Tropfen von K2VITAL 

Omega-3

Meine nächste Empfehlung Omega-3 Fettsäuren: Was haben aber Fettsäuren mit unserem Immunsystem zu tun? Omega-3-Fettsäuren verringern Entzündungen und senken das Risiko von Erkrankungen. Sie sind wichtig für unser Gedächtnis, die Leistungsfähigkeit des Gehirns, eine gesunde Haut und Verhaltensfunktionen.   

Ein Mangel dieser essenziellen Fettsäuren kann jede Menge Probleme verursachen, die von Müdigkeit, Gedächtnisschwäche bis hin zu trockener Haut, Stimmungsschwankungen, Depressionen und Kreislaufschwäche reichen. Oft machen sich diese Symptome in den langen, kalten Wintermonaten besonders bemerkbar. 

Da eine hohe Dosis von Omega-3 Fettsäuren nur schwer im Alltag umsetzbar ist, du müsstest täglich Fisch in nicht zu kleinen Mengen zu dir nehmen verzehren, ist es empfehlenswert den täglichen Bedarf mit Supplements zu ergänzen. Worauf du achten solltest, ist ein gutes Verhältnis von EPA und DHA, zwei der drei Omega-3 Fettsäuren. Ein Produkt, was ich selbst gerne verwende und wie ich persönlich finde eine sehr gute Zusammensetzung aufweist, habe ich hier einmal verlinkt.

Vitamin A

Zunächst einmal zum Vitamin A: Vitamin A ist ein wichtiger Bestandteil für die Reparatur des Gewebes und somit für das Wachstum und die Entwicklung des Körpers. Ebenso unterstützt es die Stärkung des Immunsystems und unterstützt die Sehkraft.

Wo findet sich überall Vitamin A? Da der Körper aus der Vorstufe des Vitamins (Beta-Carotin) selbst das Vitamin A produzieren kann, bietet es sich an auf Produkte mit einem hohen Beta-Karotin Gehalt zurückzugreifen. Aber auch Lebensmittel wie fettiger Fisch, grünes Blattgemüse, Aprikosen und Mangos enthalten Vitamin A.

Allerdings handelt es sich bei dem Vitamin um ein fettlösliches Vitamin, weswegen die Dosis mit Bedacht gewählt werden sollte. Allgemein wird dabei von einem Bedarf von ca.: Frauen 0,8 mg/Tag, Männer 1 mg/Tag gesprochen. 

Vitamin B

Die B-Vitamine bilden einen Komplex aus mehreren eng verwandten wasserlöslichen Vitaminen, die für zahlreiche essenzielle Stoffwechselfunktionen verantwortlich sind. So z.B. für die Energieproduktion, die Aufrechterhaltung der Funktion des Nervensystems und die Regeneration von Muskeln und Haut. 

Die meisten B-Vitamine sind in Lebensmitteln leicht verfügbar, das Vitamin B12 jedoch ist nicht in Pflanzen enthalten. Aus diesem Grund sollten Vegetarier und Veganer, die wenig oder keine tierischen Produkte essen, ihren Vitamin-B-Spiegel überwachen und bei Bedarf auf ein Ergänzungsmittel zurückgreifen. In diesem Fall bietet es sich oftmals an auf ein B-Vitamin Komplex zurückzugreifen, so bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite und rundum versorgt. Z.B. mit diesem Komplex. 

Zink

Bleibt uns nur noch Zink als wahre Wunderwaffe. Zink gilt als einer der wichtigsten Mineralstoffe, für den menschlichen Organismus. Es ist an sehr vielen essenziellen Körperprozessen beteiligt und unterstützt den normalen Makronährstoff-Stoffwechsel, das Immunsystem und die Erhaltung normaler Haare, Nägel und Haut – also genau das, was du im Winter brauchst.

Lebensmittel mit einem hohem Zinkgehalt sind einmal Nüsse, Bohnen, Kürbiskerne, Spinat, Rindfleisch und Meeresfrüchte. Solltest du aktiv Sport treiben und keine perfekt ausgewogene Ernährung haben, bietet es sich auch hier an, mit einem Supplement die Versorgung sicherzustellen. Die allgemeine Empfehlung liegt hier bei ca. 7 Milligramm für Frauen und ca. 10 Milligramm für Männer. 

Für mich hat sich ein bestimmtes Präparat bewährt, dass ich dir hier einmal verlinke.

Die meisten B-Vitamine sind in Lebensmitteln leicht verfügbar, das Vitamin B12 jedoch ist nicht in Pflanzen enthalten. Aus diesem Grund sollten Vegetarier und Veganer, die wenig oder keine tierischen Produkte essen, ihren Vitamin-B-Spiegel überwachen und bei Bedarf auf ein Ergänzungsmittel zurückgreifen. In diesem Fall bietet es sich oftmals an auf ein B-Vitamin Komplex zurückzugreifen, so bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite und rundum versorgt. Z.B. mit diesem Komplex. 

Fazit

Bei einer gesunden, abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung wäre es normalerweise nicht notwendig die Ernährung mit Supplements aufzupeppen.

Wie wir aber festgestellt haben, gibt es einige Faktoren, die die Einnahme von Supplements dringend notwendig machen. Je nachdem wie stark diese Faktoren in deinem Leben ausgeprägt sind, solltest du dir einmal genauer anschauen, zum einen wie es um deine Ernährung bestellt ist, und zum anderen überprüfen lassen, ob du nicht schon sogar Mangelerscheinungen aufweist.

Für die bevorstehende Winterzeit wird es auf jeden Fall nicht schaden, die leeren Speicher aufzufüllen und sicherzustellen, dass du jederzeit mit den notwendigen Vital- und Nährstoffen versorgt bist.  

(Dieser Text enthält Werbung) 

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